Der Raum zwischen Spass und Wirklichkeit
Kunst in Metafunktion
Wie anders als mit Kunst könnte man den Raum zwischen bunter Virtualität und tristem Betongrau füllen? Mit Kunst als Gratwanderung zwischen Plagiat und Original, zwischen profanem Spielkram und archaischem Fundstück, technischen Behelf und ingenieurmäßigem Konstrukt, zwischen Ästhetik und Banalität. Einerlei dabei ist, ob nun dicknasige Bronzefiguren (allem Anschein nach in sich selbst versunken) uns wohl bekannte, ja intime Befindlichkeiten feinfühlig und mit Augenzwinkern vorführen; oder aber mechanische Apparaturen, die uns auf dem Niveau von "ans Bein pinkeln" mit den alltäglichen kleinen Fiesigkeiten, den Nadelstichen und Ohrfeigen, die wir uns immer wieder gerne zufügen, gnadenlos auf den Leib rücken. Allen gemein ist eben die subtile humoristische Komponente. Spielerisch und spiegelnd und stets mit der nötigen Prise Humor, nehmen sich die Arbeiten selbst genauso liebevoll auf die Schippe, wie sie es mit uns vorhaben.
>>>>>>> _aurel
>>>>>>> _realisation
© Aurelart 2007
...die Arbeiten nehmen sich selbst genauso liebevoll auf die Schippe, wie sie es mit uns vorhaben...